PS – Politisch Schreiben Anmerkungen zum Literaturbetrieb

Der COUNTDOWN zur PS#3 läuft
IMAGINATION – KRISE – WIRKLICHKEIT

 

RELEASE

Freitag, 20. Oktober 2017
Deutsches Literaturinstitut Leipzig
Wächterstraße 34, 04107 Leipzig
20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr

 

Das Crowdfunding läuft noch. Bitte unterstützt uns!
https://www.startnext.com/ps-3-imagination-krise-wirklichkeit

 

Unter “AKTUELL” findet ihr weiterhin erste Gedanken zum Thema der Ausgabe.

 

Besonders hilft es uns, wenn ihr euch kurz Zeit nehmt. Erzählt einer Person von unserem Crowdfunding. Fragt, ob sie auch etwas dazu geben können.

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Oder schreibt der Redaktion: PSredaktion@yahoo.com

Selbstverständnis

PS: Postskriptum.

Nachsatz. Letzte Anmerkungen. Nachgeschobene Gedanken. Ein Übrigens. Wovon wir ausgehen: Der Literaturbetrieb ist kein neutrales System. Es bedarf einer Analyse.

PS: Politisch Schreiben.

Wir fragen, wer sagt was und was sagt wer. Es geht uns darum, dass sich Autor_innen politisch positionieren und nicht darum, literarische Texte an politische Inhalte zu binden. Politisch Schreiben meint, Fragen nach Zusammenhängen und Abhängigkeiten stellen. Wovon wir ausgehen: Schriftsteller_innen sind nicht neutral. Wir schonen uns nicht.

PS heißt die neue Zeitschrift für Anmerkungen zum Literaturbetrieb.

Auf inhaltlicher Ebene wollen wir Hochliteratur und Genreliteratur nebeneinander stellen, auf der Anerkennungsebene etablierte Autor_innen neben jene, die am Beginn ihres literarischen Werdegangs stehen. Was geschieht, wenn Unterscheidungssysteme wie diese zu verschwimmen beginnen?

Wovon wir ausgehen

Es kann einen Literaturkanon geben, der die Geschichte aller abbildet und nicht auf der Idee von Entwicklung und Fortschritt basiert. Es gibt keine Frauen- und Minderheitenliteratur / Frauen- und Minderheitenliteratur müssen wir fördern. Das Besondere muss zum Allgemeinen werden, denn wir bewegen uns in gemachten Schemata – die auch anders machbar sind.

Manche schreiben, manche dürfen Schreiben lernen. Welche Welten reproduziert die daraus entstehende, gegenwärtige Literatur? Wer hat die richtigen Kontakte?

Für alle gilt jedoch

Literatur ist Arbeit. Wir wollen nicht die russischen Pipelines anzapfen müssen, um es am Schreibtisch warm zu haben.

PS soll eine regelmäßig erscheinende Plattform sein, die in aktuelle Debatten des Literaturbetriebes eingreift, Strukturen sichtbar macht und im Dunkeln nicht Angst hat. Neben Essays und Interviews erscheinen in PS literarische Texte aller Disziplinen, in print und digital. PS richtet sich an alle, die Literatur schreiben, verwerten, damit Geld machen und wie wir, bei all dem immer schon einen Tiger im Hirn hatten.