PS – Politisch Schreiben Anmerkungen zum Literaturbetrieb

//// DER COUNTDOWN ZU #4 HAT BEGONNEN ////

Um euch auf den Geschmack zu bringen, findet ihr fortan jeden Tag einen Auszug, einen Satz aus der kommenden Ausgabe.   ► HIER

Denn wir wollen ja nicht, dass du unser Crowdfunding vergisst. Auch dieses Jahr braucht PS wieder dein Geld.   ► HIER

//// PS#4 – ALTER ////

Thema der vierten Ausgabe ist Alter und dessen Auswirkungen im Literaturbetrieb, Veränderung und Dauer, die Geschichte von Theorien und feministischen Bewegungen. Der Literaturteil ist thematisch frei.

mehr zur Ausgabe und zu den Kosten

Das Crowdfunding läuft bis 5.11.2018 und wir brauchen 3.000€.
Der 5.11. ist der Release-Tag unserer Online-Ausgabe-#4.

 //// SAG ES WEITER ////

Selbstverständnis

PS: Postskriptum.

Nachsatz. Letzte Anmerkungen. Nachgeschobene Gedanken. Ein Übrigens. Wovon wir ausgehen: Der Literaturbetrieb ist kein neutrales System. Es bedarf einer Analyse.

 

PS: Politisch Schreiben.

Wir fragen, wer sagt was und was sagt wer. Es geht uns darum, dass sich Autor_innen politisch positionieren und nicht darum, literarische Texte an politische Inhalte zu binden. Politisch Schreiben meint, Fragen nach Zusammenhängen und Abhängigkeiten stellen. Wovon wir ausgehen: Schriftsteller_innen sind nicht neutral. Wir schonen uns nicht.

 

PS heißt die neue Zeitschrift für Anmerkungen zum Literaturbetrieb.

Auf inhaltlicher Ebene wollen wir Hochliteratur und Genreliteratur nebeneinander stellen, auf der Anerkennungsebene etablierte Autor_innen neben jene, die am Beginn ihres literarischen Werdegangs stehen. Was geschieht, wenn Unterscheidungssysteme wie diese zu verschwimmen beginnen?

 

 

Wovon wir ausgehen

Es kann einen Literaturkanon geben, der die Geschichte aller abbildet und nicht auf der Idee von Entwicklung und Fortschritt basiert. Es gibt keine Frauen- und Minderheitenliteratur / Frauen- und Minderheitenliteratur müssen wir fördern. Das Besondere muss zum Allgemeinen werden, denn wir bewegen uns in gemachten Schemata – die auch anders machbar sind.

Manche schreiben, manche dürfen Schreiben lernen. Welche Welten reproduziert die daraus entstehende, gegenwärtige Literatur? Wer hat die richtigen Kontakte?

 

Für alle gilt jedoch

Literatur ist Arbeit. Wir wollen nicht die russischen Pipelines anzapfen müssen, um es am Schreibtisch warm zu haben.

PS soll eine regelmäßig erscheinende Plattform sein, die in aktuelle Debatten des Literaturbetriebes eingreift, Strukturen sichtbar macht und im Dunkeln nicht Angst hat. Neben Essays und Interviews erscheinen in PS literarische Texte aller Disziplinen, in print und digital. PS richtet sich an alle, die Literatur schreiben, verwerten, damit Geld machen und wie wir, bei all dem immer schon einen Tiger im Hirn hatten.

IMPRESSUM
PS: Anmerkungen zum Literaturbetrieb / Politisch Schreiben
Herausgegeben von: Kunst & Lügen e.V.
PS erscheint einmal im Jahr (Oktober).

REDAKTION
kaśka bryla, olivia golde, jiaspa fenzl, Carolin Krahl

BEIRAT
Sabine Scholl, Sasha Marianna Salzmann, Lena Vöcklinghaus

MITARBEIT
Özlem Özgül Dündar, Yael Inokai, Lara Hampe, Sibylla Vričić Hausmann, Sarah Sulollari

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