PS – Politisch Schreiben Anmerkungen zum Literaturbetrieb

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von Carolin Krahl



i Zitiert nach Anette Baldauf und Katharina Weingärtner (Hg.): Lips, tits, hits, power? Popkultur und Feminismus. 1998. S. 26f. Das Original erschien 1991 im Zine Bikini Kill #2.
ii Craig Dworkin et al.: DO or DIY. Zur Geschichte und Praxis des Selbstverlags. 2013.
iii Zitiert nach Baldauf / Weingärtner. S. 136.
iv Ruprecht Frieling: Weltberühmt durch Self-Publishing. Was Autoren aus der Geschichte des Veröffentlichens lernen können. 2015. S. 11.
v Vgl. https://www.selfpublisherbibel.de/schaetzung-wie-gross-der-marktanteil-von-selfpublishing-titeln-in-deutschland-ist

vi Vgl. Philipp Schönthaler: „Schreiben im Zeichen des Geldes.“ 2019. https://volltext.net/texte/philipp-schoenthaler-schreiben-im-zeichen-des-geldes/
vii „Die Gig Economy bezeichnet einen vergleichsweise neuen Teil des Arbeitsmarktes. Kleine Aufträge, die kurzfristig an eine Vielzahl von unabhängigen Freiberuflern vergeben werden. So wie Musiker von ­einem bezahlten Auftritt (Gig) zum nächsten hangeln sich beispielsweise Uber-Fahrer oder Deliveroo-Boten von einem Auftrag zum anderen. […] Von der klassischen Freiberuflichkeit, die in vielen Branchen seit Langem üblich ist, unterscheidet sich die Gig Economy dadurch, dass meist eine Onlineplattform als Mittler zwischen Auftraggeber und dem Auftragnehmer steht. Diese kassiert eine Provision und diktiert die Spielregeln. Oft wird deshalb auch von einer ‚Plattformisierung der Arbeit‘ gesprochen.“ https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2017/offenheit/was-war-noch-mal-die-gig-economy
viii Matthias Matting: „Warum es keinen fairen Buchmarkt gibt.“ 2014. http://www.selfpublisherbibel.de/amazon-diskussion-warum-es-keinen-fairen-buchmarkt-gibt
ix Lu Märten: Die Künstlerin. 1914/1919, Reprint 2002. S. 16.
x Ebd. S. 67f.
xi Ebd. S. 27.
xii Eine Statistik der Einreichungen von Artikeln in wissenschaftlichen Journals während der Corona-Pandemie zeigt für Wissenschaftler ein Ansteigen (der schreibenden Produktivität), für Wissenschaftlerinnen eine Stagnation oder Abnahme (vgl. https://www.insidehighered.com/news/2020/04/21/early-journal-submission-data-suggest-covid-19-tanking-womens-research-productivity).
xiii https://www.poetryfoundation.org/poems/48219/nikki-rosa
Nikki Giovanni publizierte 1968 ihren ersten Lyrikband Black Feeling, Black Talk im Selbstverlag. Er wurde im Kontext der US-Amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und der Black Power-Bewegung intensiv rezipiert und verkaufte sich über 10.000 Mal im ersten Jahr nach seinem Erscheinen.
xiv Frieling, S. 11.

xv Merve Lowien: Weibliche Produktivkraft – Gibt es eine andere Ökonomie? Erfahrungen in einem linken Projekt. 1977. S. 54f.
xvi Hansjürgen Bulkowski zitiert nach Jan-Frederik Bandel, Annette Gilbert und Tania Prill (Hg.): Unter dem Radar: Underground- und Selbstpublikationen 1965-1975. 2017. S. 23.
xvii Bspw. der Treibhaus e.V. in Döbeln, Sachsen. Eine selbstorganisierte Antwort auf diese Zustände in Ostdeutschland ist das Netzwerk Polylux e.V., das Vereine, Initiativen und Projekte, die unter Druck geraten, unterstützt. https://www.polylux.network
xviii Zitiert aus einem Video-Beitrag von 3sat: https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/kulturgesetz-in-ungarn-100.html?fbclid=IwAR3SvWXG3BSL_euASewprVu1yZcaeJhLDSuojQsPpO2pd3rAa2NsVEy_y0I
xix Virginia Woolf: Tagebücher 3, 1925 – 1930. Dt. von Maria Bosse-Sporleder. 1999. S. 76.
xx Ebd.
xxi Phillip Felsch: Der lange Sommer der Theorie. 2015. S. 78f.

 

 

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