PS – Politisch Schreiben Anmerkungen zum Literaturbetrieb

Der Literaturnobelpreis als Agent einer universellen Kanonisierung

Eva Shörkhuber.
Statistisch gesehen ist das Nobelpreis-Etikett vorgesehen für einen männlichen, weißen, 65jährigen Schriftsteller, der für seine in englischer Sprache verfassten Prosawerke bereits andere, symbolisch hochdotierte Auszeichnungen erhalten hat.

PS im Gespräch mit Sabine Scholl

Angedachtes Thema des Gesprächs war das digitale Verlagsprojekt Fiktion (http://fiktion.cc/). Letztlich ging das Gespräch weit über Fiktion hinaus.

Ein Interview mit Michael Krüger

Auf der Leipziger Buchmesse 2015 sprach die PS-Redaktion mit Michael Krüger darüber, wie der deutsche Literaturbetrieb nach und nach von Frauen übernommen wird.

Existenzbedingungen des Schreibens. Zur Ideologie der Unbedingtheit

Anna Kow.
Die Selbstreflexion des Autors als in gesellschaftliche Produktionsbedingungen eingebundener wie auch eine ideologiekritische Betrachtungsweise von Literatur sind nicht also gerade en vogue. Woran das liegen mag, und worin ggf. die Differenzen zu anderen Kunstformen liegen, innerhalb derer ein (pseudo) gesellschaftskritischer Gestus schon längst zum guten Ton gehört, wäre noch zu untersuchen.